Mit der Kegelquadrille fing alles an

Im Sommer 1979 feierte der Hilbecker Schützenverein sein 150-jähriges Bestehen. Wie zu jedem Jubiläum üblich, wurde in Hilbeck nach vergessenen Sitten und Bräuchen gesucht. Einer dieser vergessenen Bräuche war die Kegelquadrille. Bei der Kegelquadrille handelt es sich um einen Gesellschaftstanz aus der Zeit Napoleon´s. Wer noch mehr über diese Tanzweise erfahren möchte, benutze bitte folgenden Link.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Quadrille_(Tanz)

Zurück zur Kegelquadrille: Auf Anregung von Walter Mönninghoff fing man an zu forschen und fand auch bald Hilbecker die sich an diese Tradition gut erinnern konnten. Zum Glück war auch ein Musiker dabei. Die leider nicht mehr vorhandenen Noten, wurden durch Alois Maczollek, dem ehemaligen Dirigenten und Vorseitzenden der Hilbcker Blasmusik, neu erstellt. Vier Tanzgruppen übten jetzt mit Unterstützung der Hilbekcer Blasmusik den Tanz ein. Hierzu wurde eigens eine Tonbandaufnahme erstellt, welche für sämtliche Auftritte verwendet wurde.

 

Das Tanzen bereitete allen beteiligten Personen derart viel Spaß, dass sich aus einer losen Gruppierung der heutige Volkstanzkreis gründete. Die Geschicke dieser neuen Unterabteilung im Schützenverein Hilbeck wurden durch Heinz-Wilhelm Dröge koordineirt. Er stand dieser Gruppe bis 1987 vor und wurde durch Karl-Wilhelm Krollmann abgelöst. Karl-Wilhelm Krollmann leitete die Geschicke des Volkstanzkreises bis 2001. Ihm folgte Helmut Viertmann, der bis heute dem Volkstanzkreis vorsteht.